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Die Freiwillige Feuerwehr Eßfeld ist seit Dezember 2001 im FIRST RESPONDER-Dienst tätig. FIRST RESPONDER sind ein zusätzliches Glied in der Rettungskette zwischen der Laienhilfe und dem qualifizierten Rettungsdienst.
Als "Helfer vor Ort - kurz: HVO" (deutscher Ausdruck für FIRST RESPONDER) kommen u.a. Einheiten der Feuerwehr zum Einsatz und zwar insbesondere dann, wenn der Rettungsdienst auf Grund langer Anfahrten (von Würzburg oder Ochsenfurt) oder auch wegen Überlastung nicht rechtzeitig eintreffen kann.
FIRST RESPONDER sind aber auch deshalb notwendig, weil die aktive Hilfe der Bevölkerung im Rahmen von Notfällen immer mehr zurückgeht. Untersuchungen haben dabei folgendes erschreckendes Ergebnis gezeigt:
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"In 60% der Fälle wurde gar nicht geholfen; von den restlichen 40% entfielen jeweils 5% auf das Absetzen des Notrufes und Mithilfe bei der Rettung. Bei nur 20% der untersuchten schweren Unfälle wurde Erste Hilfe geleistet, davon in über der Hälfte der Fälle nicht sachgerecht!"
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Deswegen ist es dringend erforderlich, das "therapiefreie Intervall" bis zum Eintreffen des Rettungswagens und des Notarztes zu überbrücken, um die Rettungschancen des einzelnen Patienten zu erhöhen.
Als "therapiefreies Intervall" wird die Zeit zwischen dem Eintritt eines lebensbedrohenden Zustandes bis zur Erstversorgung durch Rettungsdienstpersonal bezeichnet.
Denn nicht erst seit Einführung von FIRST RESPONDER steht "Retten" vor "Löschen, Bergen und Schützen" im Logo der Feuerwehr. Die FIRST RESPONDER-Tätigkeit ist deshalb eine Verbesserung der bisherigen Sofortmaßnahmen bzw. der Ersten Hilfe, zu der auch die Feuerwehren verpflichtet sind!
Hierzu ein Zitat vom Deutschen Roten Kreuz:
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"Viele sind nach wie vor der Auffassung, für die Hilfe bei Unglücksfällen sei allein der Rettungsdienst zuständig und vergessen dabei, dass fast immer die richtige Hilfe in den ersten Minuten - bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes - für die Schwere der Unfallfolgen oder sogar für das Überleben entscheidend ist."
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FIRST RESPONDER ersetzt also nicht den Rettungsdienst, sondern ist nur ein neuer Name für qualifizierte Sofortmaßnahmen und Erste Hilfe. Durch diese Tätigkeit nehmen die Feuerwehren niemandem etwas weg, sondern das Gegenteil ist der Fall: Neben der schnellen Hilfe für Betroffene verstärken und unterstützen die FIRST RESPONDER der Feuerwehr den Rettungsdienst und arbeiten kameradschaftlich mit diesem zusammen.
Die Hilfsorganisationen im Rettungsdienst erleiden aus der FIRST RESPONDER-Tätigkeit der Feuerwehr keinerlei finanziellen Nachteil. Auch die Krankenkassen werden in keinster Weise finanziell belastet.
Es geht der Feuerwehr ausschließlich um die Verkürzung des "therapiefreien Intervalls" durch Ergreifen folgender Maßnahmen:
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- Sicherung und Wiederherstellung von Bewusstsein, - Atmung und
- Kreislauf - Herz-, Lungenwiederbelebung (HLW)
- inkl. Frühdefibrillation
- Wundversorgung
- Retten aus dem Gefahrenbereich
- Einweisen von ortsunkundigem Rettungsdienstpersonal
- Transport der Besatzung des Rettungshubschraubers vom Landeplatz zur Einsatzstelle.
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FIRST RESPONDER soll sich rein durch Spenden finanzieren, um öffentliche Haushalte nicht zu belasten. Für die Ersthelfer fallen, wie im gesamten Feuerwehrdienst der Gemeinde Giebelstadt, keine Personalkosten an, da alle Mitglieder ehrenamtlich tätig sind. Dies bedeutet: Spenden für die FIRST RESPONDER fließen zu 100% in die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und notfallmedizinischem Material.
Wenn auch Sie Lust darauf haben, anderen Menschen zu helfen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und werden Sie aktives Mitglied und First Responder bei der Freiwilligen Feuerwehr Eßfeld ! |
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Für den Unterhalt der FIRST RESPONDER wird auch Ihre Spende dringend benötigt!
Spendenkonto: 1230840
bei der VR-Bank Würzburg eG
(BLZ 790 900 00)
Stichwort: "FIRST RESPONDER"
Selbstverständlich stellen wir auch gerne eine Spendenquittung aus!
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Der primäre Einsatzbereich der FIRST RESPONDER der Freiwilligen Feuerwehr Eßfeld setzt sich wie folgt zusammen:
- Eßfeld
- Gewerbepark "i_Park" (Klingholz)
- Fuchsstadt
- Darstadt
- Abschnitt der Bundesstraße 19
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an
Sebastian Leuckert

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