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Vor zwei Wochen startete der Landesfeuerwehrverband Bayern mit einer neuen Kampagne in den Herbst:

 

"Mit dem 20. September startet die neue Kampagne des Landesfeuerwehrverbands Bayern e.V. zur Gewinnung neuer aktiver Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren in unseren Städten und Gemeinden des Landkreises. Im Fokus stehen in diesem Jahr Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, die für das Ehrenamt Feuerwehr begeistert und gewonnen werden sollen. 

Unter dem Motto „Frauen zur Feuerwehr!“ rufen sieben aktive Feuerwehrfrauen dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen und der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr beizutreten. Das Besondere dieser neuen Kampagne ist genau die Tatsache, dass hierzu keine professionellen Fotomodelle zum Einsatz kommen, sondern Feuerwehrfrauen aus ganz Bayern, die in unterschiedlichsten Funktionen Dienst bei einer Freiwilligen Feuerwehr leisten. [...] 

 

 

Weit über 25.000 Feuerwehrfrauen verrichten bereits heute aktiven Einsatzdienst bei den über 7700 Freiwilligen Feuerwehren in Bayern. In vielen Gemeinden sind sie während der Woche vor allem tagsüber eine wichtige Stütze der Einsatzabteilungen, da sie am Wohnort verfügbar sind und auf unterschiedlichste Weise Schulter an Schulter mit den männlichen Kollegen ihrer Aufgabe uneingeschränkt gerecht werden. Die Angst, Dinge tun zu müssen, die psychisch belastend oder körperlich überlastend sind, ist unbegründet. Jeder Kommandant achtet darauf, dass genau dies nicht geschehen wird. Außerdem gibt es bei der Feuerwehr auch genügend Männer, die Wert darauf legen, nicht jede Tätigkeit ausüben zu müssen.

 

 

Die Kampagne ist also ein Aufruf an alle Frauen, die eine sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung suchen, bei der auch der gesellige oder gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommt. Denn bei einer Vielzahl von gemeinsamen Veranstaltungen ist die ganze Familie gern gesehen und dabei. Gehen sie direkt zu Ihrer örtlichen Feuerwehr oder nehmen Sie über die Gemeindeverwaltung Kontakt auf zum Kommandanten oder Vorsitzenden des Feuerwehrvereins. Sie werden sehen, man wird Sie mit offenen Armen begrüßen." 

 

Quelle: LFV Bayern e.V. 2015_Pressemeldung Feuerwehraktionstag

 

 

Weitere Infos unter: http://www.frauen-zur-feuerwehr.de/

 

 

 

 

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"Notlandung eines Kleinflugzeuges", lautete die Meldung der Integrierten Leitstelle am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr. Neben Essfeld wurden auch die Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften Giebelstadt, Herchsheim, Euerhausen, sowie das Flugfeldlöschfahrzeug der Flugplatz Giebelstadt GmbH alarmiert. Im Vodergrund der Alarmübung stand in erster Linie die Kommunikation und Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren und dem Personal des Flugplatzes. So wurde erstmals mit Digitalfunk kommuniziert. Auch wurde darauf geachtet, welche Einsatzkräfte im welchem Zeitraum nach der Alarmierung an der Notfallsammelstelle eintreffen. Die Zufahrt zur Start- und Landebahn erfolgte über das Tor 6 in der Nähe des Towers.

Kurz nach dem Eintreffen bestand unsere Aufgabe darin, die heiß gelaufenen Bremsen des Fahrwerks eines simuliert notgelandeten einmotorigen Kleinflugzeuges mittels Hochleistungslüfter zu kühlen. Zusätzlich wurde provisorisch ein Auffangbecken aus Saugschläuchen und einer Plane aufgebaut, um mögliche auslaufende Luftfahrtbetriebsstoffe aufzufangen. Da die Dämmerung bereits einsetzte, wurde ein Lichtmast zur Umfeldbeleuchtung in der Nähe des Flugzeuges aufgebaut. Nachdem die Übung nach etwa einer halben Stunde beendet war, trafen sich die teilnehmenden Feuerwehren am Hangar der Firma Knauf zur Nachbesprechung. Beobachtet wurde die Übung von der Geschäftsführerin des Flugplatzes Annette Barreca, KBI Heiko Drexel, KBM Dieter Schöll und KBM Philipp Renninger, der anschließend erklärte, mit welchen Gefahren bei einem Flugunfall zu rechnen ist und was im Umgang mit einem verunglückten Luftfahrzeug zu beachten ist. Ihren Ausklang fand die Übung bei einer gesponserten Brotzeit.

 

Weitere Bilder:

 

 

 

Am vergangen Freitag eilten mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn durch Reichenberg. Glücklicherweise war das Großaufgebot an Einsatzkräften und Fahrzeugen nur auf der Anfahrt zu einer Übung. In diesem Fall zu einer ganz speziellen, der Großübung der Jugendfeuerwehren des Abschnitt Mitte aus den KBM Bereichen 2/2 und 2/3.

Dabei hatten die sechs Jugendfeuerwehren aus Ingolstadt, Eßfeld, Fuchsstadt, Giebelstadt, Moos und Reichenberg alle Hände voll zu tun. So galt es für die JF Reichenberg eine unter einem Baumstamm eingeklemmt Person mittels Hebekissen zu befreien. Die jungen Floriansjünger aus Fuchsstadt, Moos und Giebelstadt hatten einen echten Brand am Feuertrainer der Fa. Brandschutz Renninger zu bekämpfen. Unsere acht Mädels und Jungs der Jugendfeuerwehr bauten zusammen mit der JF Ingolstadt eine Wasserversorgung über fast 200 m Länge auf und bekämften den angenommen Brand in der Mehrzweckhalle mit vier C-Rohren und einem Wasserwerfer.

Begutachtet wurde die ganze Übung von Abschnittsjugendwart Christain Müller, Kreisjugendwart Dominik Olbricht, Kreisbrandmeister Dieter Schöll sowie dem Reichenberger Bürgermeister Stefan Hemmerich, welche sich im Anschluss hoch erfreut über die Übung und den Einsatz der Jugendlichen zeigten.

 

Weitere Bilder:

 

Fotos: Josef Deppisch

 

Jetzt mal ehrlich

In der Sendereihe "Jetzt mal ehrlich" ging der BR in der Ausgabe vom 07.09.2015 auf die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern ein.

Die sehenswerte Reportage gibt einen Einblick über die Freiwillige Feuerwehr, deren Sorgen und Nöte. Des Weiteren gewährt sie einen Einblick hinter die Kulisissen und erzählt Geschichten der ehrenamtlichen Helfer.

Der einleitende Satz der Reporterin zu Beginn der Reportage sollte zu denken geben: "...die Freiwillige Feuerwehr ist immer bereit. Würdigen wir das genug...?"

 

Sehen Sie selbst!

 

http://www.br.de/mediathek/video/video/112-feuerwehr-in-not-100.html

 

Kein neues Fahrzeug - nur ein neuer Funkrufname!

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Bereits in der vergangen Woche wurde die Änderung des Funkrufnamens unseres HLF 10/6 nun auch optisch abgeschlossen. Vorangegangen war die Umstellung der Fahrzeug-Funkrufnamen gemäß der aktuellen Richtline durch die ILS Würzburg. Hierfür wurde der alte Funkrufname "48/1" an Front und Heck sowie die Fliegersichtkennung auf dem Fahrzeugdach durch den neuen Funkrufnamen "42/1" ersetzt. Die Arbeiten führten die Kameraden der FF Eßfeld selbst aus.

Weitere Infos zu den neuen Funkrufnamen finden sie hier --> LINK

 

 

 

 

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