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Für die Jahresabschlussübung unserer Jugendfeuerwehr, haben wir uns diesmal etwas besonderes einfallen lassen.

Die Übung fand als "unangekündigte" Alarmübung statt. Da man hierbei einiges zu beachten hat, mussten wir uns im Vorfeld überlegen, wie wir dies bewerkstelligen können, ohne hierbei unsere jugendlichen Brandbekämpfer, einer unnötigen Gefährdung auszusetzen.

Wir sperrten hierzu zwei Flurbereinigungswege ab, um zum einen die gefahrlose Anfahrt mit Sondersignal und auch ein gefahrloses Arbeiten am Einsatzort gewährleisten zu können.

Am Gerätehaus wurde die Mannschaft eingeteilt und mit Funkgeräten ausgerüstet. Anschließend ging es Richtung Bereitstellungsplatz.

Alarmiert wurde über Funk, zu einer Brandnachschau im Freien, bis zu diesem Zeitpunkt wusste keiner unserer Jugendlichen was auf sie zukommt.

Am Einsatzort angekommen wurde die Mannschaft vor der Befehlsausgabe eingewiesen. Hierbei erfuhren sie, dass die Straßen komplett gesperrt sind und die  Absicherung an der WÜ 13 vom Gruppenführer durchgeführt wird. 

Im Anschluss folgte ein Einsatz mit Bereitstellung. Im Laufe der Übung wurde unserem Nachwuchs die Gefahren und Einsatzgrundsätze der Wald- und Flächenbrandbekämpfung erläutert. 

 

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Am vergangenen Freitag legten 14 Kameraden der FF Essfeld die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ab. Für sechs Teilnehmer war es bereits das dritte Mal und sie erreichten somit die Stufe Gold. Obwohl in den letzten Wochen am Neubau des Gerätehauses zahlreiche Arbeitsstunden geleistet werden mussten, wurde parallel seit Anfang September zweimal wöchentlich für die Leistungsprüfung geübt. Am 07.10. fand schließlich die Abnahme statt. Als Ausgangslage für die Prüfung wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person angenommen, der sich nachts ereignet hat. Die auszuführenden Funktionen der Teilnehmer wurden vor der Abnahme ausgelost. Nur die Teilnehmer in der Funktion des Gruppenführers und des Maschinisten waren von vornherein ausgewählt. Zu Beginn musste der Gruppenführer einen Testfragebogen lösen und den Trupps wurden Truppaufgaben mit dem Thema Gerätekunde gestellt. Danach wurde die eigentliche Einsatzübung durchgeführt:

 

Der Melder hatte dabei die Aufgabe, die Erstversorgung des ansprechbaren Insassen des Unfallfahrzeugs zu übernehmen. Der Wassertrupp erstellte die Verkehrsabsicherung und sicherte anschließend das verunfallte Fahrzeug gegen Brandgefahr mit Schnellangriff und Pulverlöscher. Der Schlauchtrupp musste zügig die Bereitstellungsplane mit den erforderlichen Gerätschaften und benötigten Materialien herrichten. Währenddessen wurde das verunfallte Fahrzeug bereits vom Angriffstrupp unterbaut, der anschließend die eigentliche Rettung der eingeklemmten Person mit Spreizer und Schneidgerät durchführte.

 

Beide Gruppen bestanden ohne Probleme in der vorgegebenen Sollzeit von 240 Sekunden. Im ersten Durchgang fanden die drei anwesenden Schiedsrichter KBI Heiko Drexel, KBM Jürgen Fuß und KBM Dieter Schöll keinen, im zweiten Durchgang nur einen Fehler.

 

Bilder der diesjährigen Leistungsprüfung:

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